So begann es im Fall "Sir Hamilton"
Zitat:Hallo,
habe am 02.03.2008 bei Frau Simone S. ein Pony für meine Neffen gekauft.
Bereits einen Monat später ( meine Neffen sind genau 2x geritten ) konnten sich das Pony
bereits keinen Schritt mehr bewegen. Wir haben natürlich sofort unseren Tierarzt geholt. Seine
eindeutige Diagnose beidseitig angeborene lose Kniescheiben. Nachdem ich mehrmals probierte
mit Simone S. mich zu einigen und ich dann aber nur weiter Ausreden oder behauptungen von wegen
ich könnte mir das Pferd nicht mehr leisten zu hören bekam hat es gereicht. Habe ein Attest vom Tierarzt
machen lassen und dem Anwalt übergeben. Das heißt Sie bekommt diese Woche nette Post.
Weiss jemand Ihre Wohnadresse habe nur die von Trappenhof.
MfG Liberty Island
Zitat:Kremmen, den 03.06.2008
Tierärztlicher Attest
Am 7.04.2008 untersuchte ich den Shettlandponyhengst "Sir Hamilton", 6 Jahre der Fr. ......... auf dem Hof des Herrn ..................
in Schmachtenhagen. Das Pony zeigte hinten beidseits eine habituelle Patellaluxation nach dorsal ( lose Kniescheibe ) .
Diese Erkrankung tritt bei Shetlandponys gehäuft auf und gilt im Allgemeinen als angeboren.
Dr. ...........
Und hier nun ein Rechtsanwaltschreiben an Simönchen
Zitat:
Frau
Simone S.
Trappen......
16356 Löhme
Berlin, 27.06.2008
...... ./ . S.
Sehr geehrte Frau S,
hiermit zeigen wir Ihnen an, dass uns Frau ...... mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt hat. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert und kann auf Verlangen vorgelegt werden.
Meine Mandantin hat am 02.03.2008 von Ihnen den Shettland Pony Hengst "Sir Hamilton" gekauft. Anfang April traten erstmals Beschwerden des Tieres an den Kniegelenken auf. Am 07.04.2008 diagnostizierte die hinzugerufene Tierärztin lose Kniescheiben (habituelle Patellaluxation).
Nach Aussage der Tierärztin tritt diese Erkrankung bei Shettland Ponys gehäuft auf und gilt im allgemeinen als angeboren. Das entsprechende Attest übersende ich Ihnen in Kopie anbei.
Sie sicherten meiner Mandantin beim Kauf den Tieres am 02.03.2008 zu, dass das Pony gesund sei. Dies geschah unter Zeugen. Wie sich nunmehr herausstellte, war dies nicht der Fall. Das Tier leidet unter einer angeborenen Erkrankung, welche nur durch eine komplizierte Operation möglicherweise geklärt werden kann.
Das Tier kann ohne die Operation zum Reiten nicht gebraucht werden. Mithin liegt ein erheblicher Mangel vor. Dieser berechtigt meine Mandantin zum Rücktritt vom Vertrag und zur Geltendmachung von Schadenersatz.
Namens und in Vollmacht meiner Mandantin erkläre ich hiermit dem Rücktritt vom Kaufvertrag und mache dem Grunde nach Schadenersatz geltend.
Das Tier wurde durch meine Mandantin für einen Preis in Höhe von 750,00 ? gekauft. Ich fordere Sie hiermit auf, Zug um Zug gegen Rückgabe des Pferdes meiner Mandantin den Kaufpreis in Höhe von 750,00 ? zurückzuerstatten. Das Tier kann nach Absprache bei meiner Mandantin abgeholt werden.
Des weiteren mache ich Schadenersatz für meine Mandantin geltend. Bisher hatte meine Mandantin diverse Aufwendungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Fahrkosten (70 km)
Kosten für Pferdeanhänger
Kosten für Boxenmiete 01.03. - 30.04.2008
Kosten für Boxenmiete 01.05. - 30.06.2008
KostenTierarzt
Kosten Hufschmied
Insgesamt: xxxxxx
Ich fordere Sie zum obengenannten Datum ebenfalls auf, diesen vorläufig bezifferten Schadenersatzbetrag auf mein Geschäftskonto zu überweisen.
Meine Mandantin behält sich ausdrücklich vor, weiter entstehenden Schaden geltend zu machen.
Wir hoffen, dass die Angelegenheit kurzfristig und unkompliziert geklärt werden kann. Für weitere Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt
Doch damit war es noch nicht beendet.
Freundlicherweise bekam ich die Mails, die Simone zwischenzeitlich zu ihrer "Verteidigung" geschrieben hatte.
Hier ein kleiner Auszug von 2. Mai 2008 (Original liegt mir vor)
Laut der Mail von Simone hat sie ihn bereits vor Verkauf von einem Tierarzt durchchecken lassen und es war alles in Ordnung. Sobald sie nähere Infos dazu hätte, wollte sie sich melden.
und hier ein kleiner Auszug vom 15. Mai 2008. (Original liegt mir vor)
Bei Simone sprang er angeblich rum, wurde geritten ect.
Weiterhin soll angeblich ein Untersuchungscheck bestehen, der leider bis heute der Käuferin NICHT gezeigt wurde.
Weiterhin behauptete Simone in ihrer mail, dass das Pony in einem Reitbetrieb laufen mußte (Dressur und Springen) um seine Unkosten zu decken.
Erst als Sir Hamilton Umgestallt wurde sollte das Martyrium beginnen.
Er wies laut Simone Koppeldrahtverletzungen auf und die Kniescheibe sprang heraus, weil er Stuten von 80 cm Stkm. Decken sollte.
Laut Simone hieß es weiter, dass sich die Käuferin scheinbar Finanziell übernommen haben soll und das die Käuferin der armen Simone etwas verschwiegen haben soll, dass passiert sein soll.
Zitat: und das etwas passiert ist, was sie mir verschweigen wollen,bitte ich um Ehrlichkeit.
Leider wollte Simone weder den Tierarzt benennen, noch der Käuferin die Telefonnummer geben, damit sich diese selbst Informieren kann.
Liebe Simone.
Da du so gerne von anderen Ehrlichkeit verlangst, wie wäre es, wenn du auch mal damit beginnen würdest?